Bericht : Harsefeld - Dorumer Tief und zurück : 220 km : 10. Mai 2008

Am Donnerstag erwähnte Thomas seinen Plan, übermorgen, also am Samstag vor Pfingsten, mit dem Fahrrad nach Dorum zu fahren – eventuell hin und zurück.

Ich war gleich Feuer und Flamme, denn ich hatte Appetit auf ein Fischbrötchen an der Nordsee. Das Ziel von Thomas war (auch wenn er das nicht von Anfang an wusste ;-)), die 200km-Distanz zu knacken. Der direkte Weg kam daher weder für die Hin- noch für die Rückfahrt in Frage. Weitere Bedingung war: Meide Bremervörde!

Da wir nicht mit Straßenkarten hantieren wollten, ließ ich am Abend vor dem Start Google Maps routen. Mittels Zwischenzielen verlängerte ich die Hintour von knapp 85 km auf 104 km. Den Track auf mein GPS-Gerät geladen, fanden wir ohne einen Blick auf Karte oder Road Map auch die versteckten Einfahrten zu den markierten Wirtschaftswegen, über die ein großer Teil unseres Weges führte. Klasse! (Zu Google Maps für's GPS-Routing demnächst mehr.)


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Thomas hatte eine Verpflegungsstelle in Cappel Niederstrich einrichten lassen, wo es reichlich von allem gab, was das Radlerherz begehrte. Danke Ute!

Thomas und Ralf vor der Rückfahrt
Die Helden gestärkt vor dem Aufbruch nach Dorum Neufeld und der Rückfahrt.

Für die Rückfahrt ließen wir den GPS-Piloten ruhen. Wir wählten die Abwandlung einer Strecke über Zeven, die Thomas schon gefahren war. Zeven wollten wir diesmal vermeiden und den etwa 20 km kürzeren Weg über Rockstedt nach Selsingen nehmen. Schließlich brauchten wir nur noch 96 km, um unseren Radmarathon perfekt zu machen. Zeven zu vermeiden, gelang uns auch. Allerdings sammelten wir an anderen Stellen ungewollt zusätzliche Kilometer...


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Pünktlich um 9:00 Uhr ging es los. An die See trieb uns der Wind. Bei der Rückfahrt blies er uns gefühlt ständig kräftig ins Gesicht. Nach ca. 150 km behauptete der innere Schweinehund, wir hätten uns übernommen. Aber wir straften ihn Lügen und trafen wohlbehalten und glücklich um kurz nach 19:00 Uhr zu Hause ein.

Das war eine schöne Tour. Gerne wieder, Thomas.

Allzeit unfall- und pannenfreie Fahrt wünscht

Ralf